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Für das BSWF System SPENGLER/EASI-SET JJ-Hooks New - Jersey Profil und Bemassung gem. den TL-BSWF, ZTV-PS und RPS mit einer kraftschlüssigen mittig, auf die Systemhöhe bezogen, verlaufenden Zugverbindung sind die hauptsächlichen Einsatzgebiete
- für die stationäre Sicherung an öffentliche Straßen - Bundesstraßen und - Autobahnen
Schutzeinrichtungen aus Betonwandfertigteilen sollten überall dort zum Einsatz kommen, wo es auf hohes Aufhaltevermögen, geringe Systemverschiebungen und es vor allem auf höchste Durchbruchsicherheit, um Dritte vor abkommenden Fahrzeugen zu schützen, ankommt. Das sind vor allem Mittelstreifen von hochbelasteten Bundesfernstraßen, Brücken sowie Dammbereiche mit angrenzender tiefer oder steiler Böschung und in Wasserschutzgebieten. Kritische Bereiche wie Grundwasserwannen, Trogbauwerke oder Bereiche, in denen sich Versorgungsleitungen unterhalb des Schutzsystems befinden, sind vorrangige Einsatzbereiche für das stationäre BSWF-System. Auch können bekannte Unfallschwerpunkte wirksam und dauerhaft entschärft werden. Hier steht in Form einer solchen Schutzeinrichtung eine mehr als effektive Absturzsicherung zur Verfügung. Auch höhenversetzte Fahrbahnen können somit sicher getrennt werden.
Mit BSWF für den dauerhaften Verbau steht auch ein äußerst wirksamer Schutz für Bauwerke und gefährdete Anlagen sowie als Anprallschutz für starre Hindernisse zur Verfügung. Mit dem System SPENGLER/EASI-SET JJ-Hooks sind Aufhaltestufen in diesem Verbau bis H3 mit einem Wirkungsbereich von W = W 1 = 60cm, gem. DIN EN 1317-2 problemlos realisierbar.
Insbesondere an hochbelasteten Verkehrswegen führt jede Reparatur zu einer unter Umständen massiven Störung des Verkehrsflusses und kann mit BSWF auf ein Minimum reduziert werden.
Die geringen Unterhalts- und Reparaturkosten müssen aus wirtschaftlichen sowie volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten ein klares Argument für das BSWF-System sein.
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Hauptsächlich werden diese temporär zur Sicherung von Arbeitsstellen an Strassen eingesetzt. Für den jeweiligen Einsatzzweck und den damit verbundenen Anforderungen im Einsatzbereich unterliegen sie unter anderem der ZTV-SA. Diese beschreibt Regelanforderungen, als auch erhöhte Anforderungen an transportable Schutzeinrichtungen. Die notwendigen Aufhaltestufen reichen zur Zeit in der aktuellen ZTV-SA Stand August 1999 von mindestens T1 - T3 und H1 und stehen aber immer im direkten Zusammenhang mit einem Wirkungsbereich der i.d.R. mit mindestens der Wirkungsklasse 4 £ W 1,3m bei der Aufhaltestufe T3. Der Wirkungsbereich wird aus der Systembreite im Fußbereich und der dynamischen Querverschiebung am Anprallpunkt anhand von empirischen Anprallversuchen ermittelt. Bei Fahrzeugverkehr an Arbeitsstellen, gibt es nach der RSA die Einsatzbereiche A / B / C / D und E bei denen die dynamische Querverschiebung entsprechend vorgegeben ist.
Hinzu kommt, dass an Arbeitsstellen häufig nur begrenzter Arbeitsraum vorhanden ist und deshalb die nach der DIN EN 1317-2 nachgewiesene dynamische Querverschiebung nicht grösser sein darf als der Abstand zu im Arbeitsbereich tätigen und gefährdeten Personen, als auch Gerätschaften. Es können daher je nach den örtlichen Gegebenheiten auch höhere Wirkungsbereiche der Klassen W3 = W £ 1,00m und W2 = £ W 0,80m (Klasse W1 £ W 0,60m ist bei den Betonsystemen nicht möglich, da die Fußbreite bereits 61cm nachweist) durch die verantwortliche Stelle gefordert werden. Diese immer wichtigeren Wirkungsbereiche sind bei der Planung und Ausschreibung festzulegen, damit man anhand der Vielzahl von verschiedenen temporären Schutzeinrichtungen die richtige Auswahl treffen kann.
Der Einsatz von doppelseitigen BSWF "System SPENGLER/EASI-SET JJ-Hooks" Typ 81 und Typ 115 bedeutet daher hohe Sicherheit bei gleichzeitigem Gewinn von wertvollem Arbeitsraum.
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Eine Betonschutzwand ist eine passive Schutzeinrichtung an Straßen, Autobahnen und Brücken; wie der Name es verdeutlicht, hergestellt aus Beton. Betonschutzwände gibt es in zwei verschiedenen Grundarten, als Fertigteile ( BSWF ) im Herstellerwerk oder mittels einer Gleitschalung ( Gleitschutzwände ) am Bestimmungsort hergestellt.
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Der große Vorteil von Betonschutzwänden als Verkehrssicherung ist, dass ein Durchbruch mit diesen Schutzelementen auf die Gegenfahrbahn wirkungsvoll verhindert wird. Die schrecklichen Unfälle, verursacht durch das Durchbrechen von Lastkraftwagen oder Omnibussen auf Autobahnen, wird mit Betonschutzwänden meist sehr effektiv verhindert.
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Gerade die aus Fertigteilen hergestellten Wände ( BSWF ) werden als temporärer Schutz im Zuge von Straßenbaumaßnahmen zur Baustellenabsicherung verwendet. Diese transportable Schutzeinrichtungen sind, im Gegensatz zu den dauerhaft eingebauten und oftmals erdhinterfüllten Wänden, nicht fest mit dem Untergrund verbunden.
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Ein elementares Funktionselement der Schutzwände ist das sogenannte New-Jersey-Profil. Bei diesem Profil verjüngt sich die Wand von unten nach oben in einer Art Welle. Das New-Jersey-Profil bewirkt bei einem Anprall, dass ein Fahrzeug, welches aus der Spur ausgebrochen ist, am dem unteren Teil der Wand anprallt und dann nach oben geführt wird. Durch die daraus resultierende Schrägstellung wird das verunfallte Fahrzeug anschließend wieder in die Spur zurückgelenkt.
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Neben der Unterscheidung nach dauerhaftem Festeinbau und zeitlich begrenzter Nutzung auf Baustellen wird zwischen doppelseitigen und den einseitigen Betonschutzwänden unterschieden. Die doppelseitige Betonschutzwand weist auf beiden Seiten das New-Jersey-Profil auf, die einseitige Betonschutzwand nur auf einer Seite.
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Dieses Profil der Betonschutzwand wurde in Versuchen entwickelt und sorgt dafür, dass bei Unfällen meist nur sehr geringe Schäden am Fahrzeug auftreten und dadurch das Fahrzeug weitergesteuert werden kann. Die Schäden am Fahrzeug sind je nach Anprallwinkel und Anprallgeschwindigkeit oftmals so gering, dass ein Fahrer seine fahrt ohne fremde Hilfe fortsetzen kann. Die Betonschutzwand selbst nimmt solche Ereignisse überwiegend klaglos hin. Sie bekommt unter Umständen ein paar Anfahrspuren und etwas Reifenabrieb, benötigt aber keine teure und stauträchtige Instandsetzung.
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Moderne Betonschutzwände bieten ein dauerhaft hohes Schutzniveau. Ihre Langlebigkeit, die meist geringen Folgen für Fahrzeuge und Schutzeinrichtung bei einem Unfall sind ein gewichtiges Argument für diese Art der Sicherung und Verkehrstrennung auf Autobahnen, Schnellstrassen, Bundesstrassen und Brücken. Gerade die grosse Unverwüstlichkeit des Materials und des internen Aufbaus mit einer Stahlbewehrung hat den Vorteil von sehr geringen Folgekosten und Reparaturkosten nach einem Unfall. Betonschutzwandfertigteile ermöglichen zudem eine sehr zügigen Reparatur durch schnellen Austausch einzelner Elemente nach einem Anprall. Sehr kurze Zeiten einer Autobahnsperrung oder Fahrbahnsperrung ermöglichen die Reparatur mit möglichst wenig Stau und Verkehrsbehinderung.
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Gerade die Betonschutzwandfertigteile werden vielfach auch zu anderen Zwecken als der Verkehrssicherung eingesetzt. Weitere Anwendungsbeispiele sind der Einsatz gegen den Fahrzeugdurchbruch von besonders gefährdeten Gebäuden wie Botschaften und Gerichten.
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Auch der Rennsport hat die Vorteile von Betonschutzwänden erkannt. Sehr große Sicherheit auf den Rennstrecken, schnell aufzubauen und abzubauen, sehr variabel dem Fahrbahnsverlauf der Rennstrecken anpassbar, sehr effizient mit Sponsoren und Werbung zu beschriften und die hervorragende Kosten-Nutzen-Relation haben dazu geführt, dass immer mehr Rennsportveranstalter und Rennstreckenbesitzer ihre Kurse mit Betonelementen ausrüsten und schützen.
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